Artikel-Schlagworte: „Reformation“

Dieser Krieg gehört nicht zu den wichtigsten Erinnerungshöhepunkten unserer Geschichte.

Gegen 1815 (Vielvölkerschlacht), 1870/71 (Kaiserkrönung) und gegen 1914/18 (Revolution und Weimarer Verfassung) hat das militärische/politische Ereigniss der  Schlacht von #Koniggrätz (heute: Hradec Kralove) kaum eine Chance.

Dabei ist dieses Ereignis wichtig  für das Verständnis der folgenden Geschichte.

Es ist auch wichtig für Hessen und Frankfurt.

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Warum?

Mit der Niederlage der #Österreicher am 3.07.1866  war die Vorherrschaft #Preußens in Mitteleuropa entschieden.

Die Hoffnung des #Paulskirchenparlamentes in #Frankfurt auf eine großdeutsche Demokratie war entgültig zerrschellt.

Weiters war die post #Wienerkongress Ordnung mit dem Deutschen Bund, der in Frankfurt tagte,  gescheitert.

#Bismarck hatte diesen Krieg für unvermeitlich gehalten, um die „Tektonik“ in Mitteleuropa  wieder stabil zu gestalten.

Sein König, Wilhelm I,  wollte diesen Krieg nicht.Er konnte sich nicht durchsetzten

Der Generalstab unter Helmut von #Moltke bewies mit der Planung dieser Schlacht in Nordböhmen, was moderne Kriegsplanung vermochte.

Er führte drei Armee getrennt aber punktgenau zum Schlachtfeld: eine logistische Meisterleistung.

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Auch militärtechnisch demonstrierten die #Preußen ihre  Überlegenheit.

Das #Zündnadelgewehr konnte 5 Schuss pro Minuten abfeuern. Der österreichische #Vorderlader packte nur 3 Schuss je Minute.

In diesem Krieg, der auch propagandistisch ein moderner war, wurde mit allen Mittel gekämpft.

Wie im „dreisigjährigen Krieg“ kämpften #Protestanten (Preußen) gegen #Katholiken ( Österreicher).

In Erinnerung an den siebenjährigen Krieg Friedrichs des Großen wurde der Krieg auch der siebenwöchige Krieg (seven week war) genannt.

Sogar die Dichtkunst wurde bemüht:

Leise , Kindlein, leise!

Sonst kommt der böse Preuße.

Der Bismarck kommt dahinter.

Und frißt die großen Kinder.

(nach der Melodie: Maikäfer flieg)

Für #Kurhessen, #Nassau und die Freie Stadt #Frankfurt kehrten nun preußische Verhältnisse ein.

Der Norddeutsche Bund rückte is zum Main vor.

Hat es Frankfurt etwas gebracht?

Ja.

Mit preußischem Schwung konnte Frankfurts Bürgermeister Franz #Adikes endlich die Frankfurter Universität im Jahre 1914 eröffnen.

 

Die500JahreReformation Reformation, die nächstes Jahr ihr 500. Jubiläum begeht, pluralisierte unser geistliches Leben, die Gesellschaftspolitik, das  Wirtschaftsleben und unsere Auffassung der Welt.

Geschichte, Verlauf und Verstärker der Reformationswirkung werden aufgezeigt. Insbesondere die Veränderung für Religion, Politik, Sprache, Publizistik, Literatur und Kunst werden aufgezeigt.

 

 

 

Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, den 2. März um 16.00 Uhr,
Cheshamer Str. 51 a  (Taunus Residenz).
Gäste sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

 

 

Gliederung des Vortrages

 

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Zeitliche und inhaltliche Orientierung

  •  Frühe Neuzeit / Europäische Moderne
  •   Reformation

Gesellschaftliche Wirkung der Reformation

  • Religion
  • Politik
  • (Volks-) Sprache
  • Druckerzeugnisse
  • Bildung
  • Musik
  • Malerei
  • Sozialarbeit
  • Rolle der Frau
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