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Die deutsche Automobilindustrie ist für unsere Volkswirtschaft wichtig. Mit 815 000 Mitarbeitern haben MB, BMW und VW in den letzten sechs Jahren € 190 Mrd. Gewinn (Umsatz 450 Mrd.)erzielt.

Im Dieselskandal ist die Industrie eher mit ihrer sehr guten (?) Lobbyarbeit  als mit deutscher Ingenieurkunst „aufgefallen“.

Nachdem die Gesetzgebung verlangte, dass die Abgaswerte (Stickoxide oder NOx) nicht im Labor/Prüfstand erfüllt sein müssen, sondern auf der Straße, gelang den Lobbyisten ein Geniestreich.

Sie erfanden den Konformitätsfaktor. Er mildert mathematisch den realen NOx Ausstoß ( Real Driving Emissions)  herunter und erlaubt legal höher Verbrauchswerte auf der Straße als im Labor. Zunächst überzeugte die Lobby die EU Kommission und die Bundesregierung von dem Konzept. Dann feilschten sie erfolgreich um den Wert des Faktors.

Die EU Kommission schlug einen Wert von 1,6 später in 5 Jahren 1,2 vor.  Ein Fahrzeug konnte also legal auf  der Straße 128 mg Stickoxid pro km abgeben. Der Konformitätsfaktor bringt diesen Schadstoffausstoß auf die rechnerische Größe 80 (das politische Ziel Regierung), eine Messtoleranz von 60 % . Nach fünf Jahren würde dann die Fehlertoleranz auf 20 Prozent gebracht. Der Konformitätsfaktor sollte also nicht die Abgase verringern, sondern sie diente dazu, den PKW Bestand an Dieselmotoren mit maximal 90 Prozent  zu legitimieren. Die Umweltverbänden (DUH) nennen das: Schutz der Motoren statt Schutz unserer Lungen.

Die Lobbisten waren mit diesem „Betrug“ an den Umweltzielen noch nicht zufrieden. Sie forderten dreist zunächst einen Konformitätsfaktor von 2,2 (Messtoleranz  220 Prozent!) und danach 1,6 bis 1,5.

Das Ergebnis: am 3.02.2016 stimmt das Europäische Parlament dem „Dieseldeal“ mit den Werten  2,1 und später 1,5. Das Gesetz tritt diesen September in Kraft.

Ein Hoch auf die Lobby. Sie kann besser die Politik tunen als Ihre Dieselaggregate.

Quelle: DIE ZEIT vom 3.08.2017

Bei diesen Zahlen sollten die „Nationalstaatler“ aber noch einmal nachdenken. Pro #EU

schrieb der deutsche Aphoristiker  Elmar Kupke.

Da kann man bei folgenden Zahlen nachdenklich werden:

Schulden( Staat, Privat, Firmen) der Welt: $ 215 Billionen.

Das enspricht 325 % des Welt BIP.

Die Staaten haben sich mit knapp 90 % des Welt BIP verschuldet.

Der Deutsche Staat liegt erfreulich nur bei 68%, in Japan dagegen liegt der Wert bei gefährlichen 227 %.

Bedenklich auch, dass der weltweite Finanzsektor mit  83 % des Welt BIP verschuldet ist. Bankenkrise?

Quelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Institute_of_International_Finance

Kluges Wort des ehemaligen Papstes Benedikt XVI aus einer Vorlesung 2006:

Vernunft braucht Religion, sonst greift sie zu kurz.

Religion braucht auch Vernunft, ansonsten ist sie anfällig für Gewalt.

Die Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“ „Aus Politik und Zeitgeschichte2 hatte am 13.03.2017 das spannende Thema : Fremd in der Heimat ?

Hier meine Synopse:

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Wir hatten in Deutschland 2015 eine Bevölkerung von 82 Mio.

Davon haben 17 Mio. „Menschen eine Zuwanderungsgeschichte“.

Der andere Teil unserer Bevölkerung wird gelegentlich salopp „Biodeutsche“ genannt.

In Deutschland haben wir vier Minderheiten anerkannt:

  • Sinti und Roma, Bürger: 70 k
  • Friesen,                Bürger: 60 k
  • Sorben,                 Bürger: 60 k
  • Dänen,                  Bürger:  50k

 

Die beiden größten Bevölkerungsgruppen, die eine Zuwanderungsgeschichte haben, sind die (Spät) Aussiedler (auch Postsowjetische Migranten genannt) mit knapp über  3 Mio. Bürgern und die türkeistämmigen Bürger mit knapp unter 3 Mio. Bürger.

Der „Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration“ hat die Einschätzung des Intergrationsklimas bei den Bürgern erhoben und, wie ich finde, Erstaunliches herausgefunden:

Turkeistämmige Bürger (werten das Intergrationsklima mit)                63 (von 100)

Bevölkerung ohne Migrationshintergrund/Bio Deutsche also                65

(Spät) Aussiedler/Postsowjetische Migranten                                            69

Zuwanderer aus EU Ländern                                                                          71

 

Intergrationsklima: Skala 0=negativ bis 100=positiv

Im Zusammenhang mit dem Dieselskandal bei Audi wurden ein paar interessante Details bekannt.

Für den AdBlue ( Harnstofflösung) Tank hatte Audi ein Fassungsvermögen von 16 Liter konzipiert. Test zeigten, dass aber auf 1000 km 8 Liter verbraucht wurden, um die Werte zu halten. Vorgabe war jedoch mit 16 Liter AdBlue 10 000 km weit zu kommen.

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Was tun?

Tank vergrößern? Ging nicht. Dafür war kein Platz vorhanden.

Also setzten die Ingenieure einen Trick ein, den sie Cycle Beating nannten. Sie führten die bekannten zwei Betriebsmodi (Straße und Test) ein, die jetzt in den USA aufgefallen sind.

Und schon hatte Audi den Vorsprung durch Technik in Vorsprung durch Betrug (Der Spiegel) ersetzt.

The other day #ECB #EZB president #Draghi was asked by two members of EU parliament in case Italy did a Itaxit what would happen with the negative #Target ( Trans European automated real-time gross settlement express transfer system) position of Italy. Draghi wrote back to them that Italy has to bring the target deficit to zero.

Really?

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Italy displays a negative Target balance of 365 Billion € ( Spain 330!). Total tax income in Italy is 380 Billion € p.a.

Reality might be that Germany will have to write off the „money“.

Even worse: All other € countries owe Germany 800 Billion €.

i.e. Germany owns a „Target“ risk which is higher than total tax revenue of Germany (673 Billion €)

Guess what: no one cares!

 

Dieser Krieg gehört nicht zu den wichtigsten Erinnerungshöhepunkten unserer Geschichte.

Gegen 1815 (Vielvölkerschlacht), 1870/71 (Kaiserkrönung) und gegen 1914/18 (Revolution und Weimarer Verfassung) hat das militärische/politische Ereigniss der  Schlacht von #Koniggrätz (heute: Hradec Kralove) kaum eine Chance.

Dabei ist dieses Ereignis wichtig  für das Verständnis der folgenden Geschichte.

Es ist auch wichtig für Hessen und Frankfurt.

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Warum?

Mit der Niederlage der #Österreicher am 3.07.1866  war die Vorherrschaft #Preußens in Mitteleuropa entschieden.

Die Hoffnung des #Paulskirchenparlamentes in #Frankfurt auf eine großdeutsche Demokratie war entgültig zerrschellt.

Weiters war die post #Wienerkongress Ordnung mit dem Deutschen Bund, der in Frankfurt tagte,  gescheitert.

#Bismarck hatte diesen Krieg für unvermeitlich gehalten, um die „Tektonik“ in Mitteleuropa  wieder stabil zu gestalten.

Sein König, Wilhelm I,  wollte diesen Krieg nicht.Er konnte sich nicht durchsetzten

Der Generalstab unter Helmut von #Moltke bewies mit der Planung dieser Schlacht in Nordböhmen, was moderne Kriegsplanung vermochte.

Er führte drei Armee getrennt aber punktgenau zum Schlachtfeld: eine logistische Meisterleistung.

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Auch militärtechnisch demonstrierten die #Preußen ihre  Überlegenheit.

Das #Zündnadelgewehr konnte 5 Schuss pro Minuten abfeuern. Der österreichische #Vorderlader packte nur 3 Schuss je Minute.

In diesem Krieg, der auch propagandistisch ein moderner war, wurde mit allen Mittel gekämpft.

Wie im „dreisigjährigen Krieg“ kämpften #Protestanten (Preußen) gegen #Katholiken ( Österreicher).

In Erinnerung an den siebenjährigen Krieg Friedrichs des Großen wurde der Krieg auch der siebenwöchige Krieg (seven week war) genannt.

Sogar die Dichtkunst wurde bemüht:

Leise , Kindlein, leise!

Sonst kommt der böse Preuße.

Der Bismarck kommt dahinter.

Und frißt die großen Kinder.

(nach der Melodie: Maikäfer flieg)

Für #Kurhessen, #Nassau und die Freie Stadt #Frankfurt kehrten nun preußische Verhältnisse ein.

Der Norddeutsche Bund rückte is zum Main vor.

Hat es Frankfurt etwas gebracht?

Ja.

Mit preußischem Schwung konnte Frankfurts Bürgermeister Franz #Adikes endlich die Frankfurter Universität im Jahre 1914 eröffnen.

 

Im Seminar #Frankfurt als kulturelles Zentrum in Mittelalter und Früher Neuzeit wurde der beigefügte Vortrag von mir gehalten.

Der Vortrag geht insbesondere der Frage nach, ob im 18. Jahrhundert auch ohne das Vorhandensein einer Frankfurter Universität (gegründet erst 1914) Wissenschaft stattfand.

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Gliederung:

Abgrenzung und Fokus

Strukturen von Sammlungen

Überblick  und Struktur der Sammlungen in Frankfurt im 18. Jahrhundert

Vier  Sammlungsbeispiele

            #Uffenbach Johann Friedrich von

            #Senckenberg Christian  

Einzelforscher

#Chelius Georg Kaspar

#Sömmering Samuel Thomas von

Interessante Fragestellung

                        protestantische Bürgerstädte ohne Universität im 18. Jahrhundert

Literatur

 

20160615SammlungenFrankfurtFinal

Die500JahreReformation Reformation, die nächstes Jahr ihr 500. Jubiläum begeht, pluralisierte unser geistliches Leben, die Gesellschaftspolitik, das  Wirtschaftsleben und unsere Auffassung der Welt.

Geschichte, Verlauf und Verstärker der Reformationswirkung werden aufgezeigt. Insbesondere die Veränderung für Religion, Politik, Sprache, Publizistik, Literatur und Kunst werden aufgezeigt.

 

 

 

Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, den 2. März um 16.00 Uhr,
Cheshamer Str. 51 a  (Taunus Residenz).
Gäste sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

 

 

Gliederung des Vortrages

 

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Zeitliche und inhaltliche Orientierung

  •  Frühe Neuzeit / Europäische Moderne
  •   Reformation

Gesellschaftliche Wirkung der Reformation

  • Religion
  • Politik
  • (Volks-) Sprache
  • Druckerzeugnisse
  • Bildung
  • Musik
  • Malerei
  • Sozialarbeit
  • Rolle der Frau
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