lehrer2Willst Du den sicheren Ruin eines Unternehmens, gib ihm 30 Jahre Erfolg.

Anton #Schlecker in einem #DIEZEIT Interview 2005.

Dem Author Marcus #Rohwetter zeigte er einen Zettel, auf die der einstige Drogeriekönig mehrer Handelsunternehmen aufgechrieben hatte. Einige waren durchgestrichen. Sie existierten nicht mehr.

 

Im Zusammenhang mit dem Dieselskandal bei Audi wurden ein paar interessante Details bekannt.

Für den AdBlue ( Harnstofflösung) Tank hatte Audi ein Fassungsvermögen von 16 Liter konzipiert. Test zeigten, dass aber auf 1000 km 8 Liter verbraucht wurden, um die Werte zu halten. Vorgabe war jedoch mit 16 Liter AdBlue 10 000 km weit zu kommen.

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Was tun?

Tank vergrößern? Ging nicht. Dafür war kein Platz vorhanden.

Also setzten die Ingenieure einen Trick ein, den sie Cycle Beating nannten. Sie führten die bekannten zwei Betriebsmodi (Straße und Test) ein, die jetzt in den USA aufgefallen sind.

Und schon hatte Audi den Vorsprung durch Technik in Vorsprung durch Betrug (Der Spiegel) ersetzt.

The other day #ECB #EZB president #Draghi was asked by two members of EU parliament in case Italy did a Itaxit what would happen with the negative #Target ( Trans European automated real-time gross settlement express transfer system) position of Italy. Draghi wrote back to them that Italy has to bring the target deficit to zero.

Really?

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Italy displays a negative Target balance of 365 Billion € ( Spain 330!). Total tax income in Italy is 380 Billion € p.a.

Reality might be that Germany will have to write off the „money“.

Even worse: All other € countries owe Germany 800 Billion €.

i.e. Germany owns a „Target“ risk which is higher than total tax revenue of Germany (673 Billion €)

Guess what: no one cares!

 

I just finished Kenneth Pomeranz book „The Great Divergence“.

A great read.

 

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The book was published in year 2 k by Princeton University Press.

 

Until 1750 ( East) Asia and (Northwest) Europe, Pomeranz shows in the book, had interesting parallels.

The old world cores like India, Japan, China and Europe were on par in terms of:

life expcectancy
consumption
strategy of households
ecology

After 1750 East Asia and Europe diverged.

Europe went on a resource-intensive and labor saving path.

East Asia on the other hand  was forced to take a labor-intensive and resource saving path.

Pomeranz  develops his argument like this:

Europe had luck, Asia did not have a choice.

Why?

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Europe was able to leverage its resource stock underground  and overseas

The UK specifically  had a fortunate location of coal.

The substitution of timber by coal saved Europe an important resource :forest.

In addition:

Oversea space, the Americans, provide some very important resources too (plus land savings for Europe ) i.e

cotton, sugar, tabacco, coffee.

And: the work force taken from Africa helped to produce this for Europe (labor savings in Europe)

The workforce in Europe absorbed in agriculture could be eased and workers start to become proto industrial workers.

They in turn produced stuff for the oversea  market (growing markets and reducing Atlantic transportation cost)

Not only that:  those proto industrial workers could more  easily become an industrial worker than convincing a peasant to jump to industrial work.

With all this Europe had a head start and East Asia went into a cul de sac.

First the numbers (taken from the magazin #cicero):

In 1800 we had a population of 1 Billion on earth.

2050 we may see a population of 10 Billion.

This is an increase of 1.000 %  in 250 years.

In the 19 th century it took mankind 130 years to double population.

In our current  century mankind will grow population by the factor of four in just 100 years.

Number of children per mother are in some regions of the world between 3 an 7!

entdecker2And the consequences or causes of migration:

In those countries/regions the growth of population outperfom the growth of productivity.

And thus:

86 % of migrants come from regions which belongs to this category.

90 % of all current wars take place in those regions.

 

 

 

 

One can speak of warriors and/or migrants of overpopulation an effect which is driven by the population growth in some regions…. and fighting the effect we need to promote birth control (cause)

 

 

 

 

0c8eab06d7b1b9ba466410006926e6b4_400x400Anfang diesen Jahres lebten 7,4 Mrd. Menschen auf unserem Planeten.Zur leidlichen Ernährung der Menschen nutzen wir ein Drittel der Erde landwirtschaftlich.

Gleichwohl hungern schon jetzt 860 Mio. Menschen.

Bis 2050 wird mit einer Bevölkerung von 9 Mrd. „gerechnet“.

Die Nachfrage nach Lebensmitteln wird in diesem Zeitraum um 70 % steigen.

Wie wird das gehen?

Klar ist:

ohne eine Steigerung der Produktivität bei der Produktion von Lebensmitteln werden wir eine weiteres knappes Drittel der Erdoberfläche landwirtschaftlich nutzen müssen.

Unerwünschter Effekt:

Für die Biodiversität ( Pflanzen und Tiere) wäre das ein Katastrophe.

Also:

die Produktivität der Produktion muss steigen

und:

der Wettbewerb zwischen Trog und Teller muss reduziert werden.

Dazu müssen Innovationen bei der Düngung, Bewässerung und Planzenzüchtung beitragen.

Wir werden Pflanzen züchten müssen, die Trockenheit und Salz abkönnen und idealerweise mehrjährig sind.

Damit bekommt die teuere Akquisition , die Bayer mit dem Kauf Monsantos unternommen hat, weltwirtschaftlichen Sinn.

Das volkswirtschaftliche Einmaleins lautet: die Arbeitsproduktivität muss steigen, damit der Wohlstand der Volkswirtschaft wächst.

Der amerikanische Arbeiter etwa  brauchte 2005 nur noch 15 Minute für denselben Output, für den sein Großvater 1949 eine Stunde arbeitete.

Die Produktivität in der USA stieg in diesem Zeitraum um 2,5 Prozent.

Und aktuell: seit 2007 wächst die Produktivität lediglich um 1 Prozent. Derzeit liegt sie bei 0,6 Prozent und ist zum dritten Mal in Folge gesunken.

Aber in Deutschland ist das anders.

Ja, aber der Trend ist vergleichbar.

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Stieg von 1995 bis 2005 die Produktivität noch um jährliche 1,8 Prozent, so erzielen wir seitdem nur noch 0,8 Prozent und schneiden sogar noch schlechter ab als die USA.

Bringt die „digitale Revolution“ am Ende garnichts?  Brauchen die Effekte mehr Zeit?

Gilt etwa auch heute der Kalauer von Robert Solow: die Computerrevolution sieht man überall, nur nicht in den Produktivitätsziffern?

Verblassen die Nutzen, die Google, facebook, Amazon oder Uber versprechen, gegenüber den Innovationen, die uns Elektrizität, Verbrennungsmotor, Autos und Flugzeuge bescherten?

Ich finde folgende Argumentationskette kann das Innovationparadox ( Hal Varian) ganz gut auflösen.

Die digitale Revolution zeigt und wird noch deutlichere Wirkung zeigen.

Die Produktivitätsgewinne werden durch folgende Trends z.T. „verfrühstückt“.

Die Wiedereingliederung von Arbeitslosen (in Deutschland erfreuliche 3 Millionen) bremse den Produktivitätszuwachs.

Die Alterung der Gesellschaft und die Mängel im Bildungswesen (in den USA) dämpfe ebenfalls die Produktivitätsfortschritte.

Auch spannend: liegt ein Messfehler vor? Die London Scholl of Econmics schätzt den Fehler bei der Messung des volkswirtschaftlichen Outputs (BIP) auf bis zu 0,6 Prozentpunkte.

Es bleibt noch Arbeit für die Volkswirte und die Politik.

#FAZ

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Alle überregionalen deutschen Zeitungen und Wochenblätter veröffentlichen lange Strecken zu den Ereignissen in der Nacht vom 4. auf den 6.09.2015.

Die Titel der Artikel:

  • Die Nacht, in der Deutschland die Kontrolle verlor (#DIEZEIT)
  • Ein Jahr wie keines (#DIEZEIT)
  • Überrollt (#FAZ)

 

Was war passiert?

Die deutsche Regierung hatte sich bis in den Sommer 2015 auf der Position ausgeruht, dass der „Exodus aus dem Mittleren Osten ein Problem der Küstenstaaten Griechenland und Italiens sei“ (Bernd Ulrich).

Das #Dublin III System werde funktionieren (Die Flüchtlingen werden in dem Europäischen Land registriert, indem sie ankommen. Danach werden sie auf die EU Staaten verteilt)

Am 21. August 2015 spricht Merkel ihren berühmten Satz: Wir schaffen das.

Am gleichen Tag veröffentlicht das Bamf (Bundesamt für Migration und Flüchtlingen) auf Twitter den folgenden Tweet: Verfahrensweg zur Ausetzung des Dublinverfahrens für Syrische Flüchtlinge.

Damit wird zum ersten Mal anerkannt, dass das Dublinsystem nicht funktioniert. Das wird nun auch von Merkel akzeptiert.

Diese Außerkraftsetzung spricht sich auf der Balkanroute sofort herum. Jeder Flüchtling wird zum „Syrer“, jeder verhindert, dass er in Griechenland oder in Ungarn registriert wird.

Damit hatte sich  Merkel  in eine unmögliche Lage gebracht:

Soll sie die Flüchtlingen an der Österreichischen Grenze einem unerträgliches Abschottungschaos aussetzten?

Sie entscheidet sich im Alleingang um 22 Uhr am 4.09.2015  für das Willkommenschaos!

antreiber2Die ungarische Politik spricht davon, dass Deutschland „die Flüchtlingen zum gedeckten Tisch gerufen habe“.

Die Vereinbarung, die Merkel mit Österreich in der Nacht trifft, geht in der Öffentlichkeit unter: “ die Flüchtlingen könnten aufgrund der Notlage an der ungarischen Grenze kommen. Der Zusatz Dublin gilt weiter und es handelt sich um eine Ausnahme, will niemand hören in den folgenden Tagen.

Mit den Flüchtlingen reisen in Deutschand an diesem Wochenende durch die ungeordnete Grenzöffnung Kriminelle, Illegale und auch militante Islamisten in Deutschland ein.

 

 

 

 

Was ist falsch gelaufen?

  • Die Deutsche Politik hätte nicht Griechenland und Italien in der Flüchtlingsthematik alleine lassen dürfen. Es musste klar sein, dass diese Länder überfordert waren.
  • Das Aussetzten der Dublinvereinbarung durch Bamf für die Syrer am 21.08.2015 war ein gravierender Fehler.
  • Die Kanzlerin hat in der Zeit vom 21.08.2015 bis zum 4.09.2015 versäumt, eine breite Unterstützungsbasis in der deutschen und europäischen Politik herzustellen.
  • Schließlich hat es die Regierung nicht vermocht,  die getroffene Entscheidung vom 4.09.2015 als Ausnahme deutlich zu machen.

Recently I spend 10 days to travel from Lithuania , to Latvia and Estonia.

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It was a great trip. We met great folks. The trip also indicated that the „tigers“ had since 2008 some tough years behind them .

All in all there are ca. 6 Mio. peolpe living in the three countries: Lithuania ca. 3 Mio., Latvia 2 Mio and Estonia 1 Mio.

All states have lost ca. 500 000 workforce to other European countries.

All three countries will in 2016/17return to the level of GNP they had in 2007. Latvia did achieve this alraedy in 2013.

If You compare this to Germany you see the big differene: Germanies GNP was in 2007 2.562, in 2008 2.561 and was in 2015 3.030 (all in Billion €).

The economy face four challenges:

  • loss of workforce
  • increase of wages
  • impact of the EU sanctions
  • corruption

We heard those topic again and again when we talked to the people.

Its a great region to travel, vibrant towns, great architecture and landscape.

We wish the Baltic states and more so the peolpe that they become tigers again.

27 th of July 1866, 150 years ago, the newspapers talked about the „8th world miracle“

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From Ireland to Canada a cable with a length of 3000 kilometers was brought down in the Atlantic Sea.

It took private investors 12 (and 2 years after the American Civil war was over) years to finish this important disruption to the market of  information transportation.

Important personalities where #Field Cyrus W. (Investor, USA), #Morse Samuel F. B (telegraf  inventor and advisor)and  #Pender John (Investor, UK).

The cost of using the new way of information transportation was indeed  high.

20 words where billed with 20 British Pounds which was a monthly salary of a craftsman.

Nonetheless the success was huge.

 

In 1869 46 messages a day crossed the Ocean.

Four years later the network had a “capacity “ of 100 000 kilometers.

1903 10 k messages where delivered each day.

Two features of this significant innovation are important to keep  in mind:

  • it was a private investment and there was no government funding involved.
  • it created  an  advantage to an elite of users who draw significant benefits from the “network which changed the world”

All information are  credited to “DIEZEIT”,  Simone  #Müller (http://www.geschichte.uni-freiburg.de/struktur_personen_und_projekte/professuren_mitarbeiter_innen/akademische-raete-dozierende/simone-mueller/index.html )  and here book “Wiring the world. The Social and Cultural Creation of the Global Telegraph Networks” #ColumbiaUniversityPress

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