Den gesamten Artikel zu mir finden Sie unter folgendem link

http://www.extratipp.com/nachrichten/regionales/rhein-main/weltenbummler-pilgertour-1514589.html

 

 

 

 

HRB published recently P&G Criteria list.

Pretty good one, actually.

A senior manager should have it runs:

 

  • character, values, integrity
  • proven track record: business, financial, organisation performance
  • capability and capacity builder
  • high energy and endurance
  • visionary and strategic leader
  • inspiring, courageous and compassionate
  • productive relationships: colleagues, partners, stakeholder
  • embraces change, leads transformational change
  • calm, cool and resilient
  • institution builder
  • prioritizes greater good and long term health of the company

 

Das lesenswerte und gut recherchierte Buch bietet eine plausible Antwort auf die im Titel gestellte Fragen an.

Die Herstellung der Gewerbefreiheit und damit der Aufgabe der Zünfteordnung in 1812 bot den Bürger des Preuß. Staates einen unerhörten Freiheitsgrad, ihr ökonomisches Geschick in die eigenen Hände zu nehmen.

Verstärkt wurde die “Selbstemanzipation” durch die zusätzlichen Bildungschancen, die der Staat ab 1812 schaffte.

Diese beiden Chancen wurden von den deutschen Bürgern mit christlichem  und mosasischen Glaubens sehr unterschiedlich genutzt.

Die Chancenverwertung der Christen war durch Fortschrittsangst geprägt.

Ihr jüdischen Mitbürger nahmen mit Fortschritssfreude die Chancen war.

Das Ergebnis war beeindruckend und wird vom Autor mit guten  Zahlen illustriert:

Der Anteil der Berliner Gymnasiasten etwa vor 1914, die jüdischen Eltern zuzuordnen waren, betrug 15 %: bei einem Bevölkerungsanteil von lediglich 4 %!

Schon 1895 waren 50 % der jüdischen Beschäftigte selbstständig, jedoch nur 25 % der deutschen Beschäftigten.

Die Einkommenssituation spiegelt den enormen Erfolg der jüdischen Bürger wieder, die  die beiden oben erwähnten Chancen gerne nutzen.

 

Vor dem ersten Weltkrieg hatten die jüdischen Bürger im Durchschnit das 5 fache Einkommen der christlichen Deutschen.

Den Christen in Deutschland spricht Aly gut begründet vor allem “Freiheitsangst und Gleichheitssucht” zu, die ein ausgezeichnetes Fundament für den Antisemitismus mit seinen schlimmen Folgen darstellten.

 

Eine lesenswerte Lektüre!

 

Die  Etappen im Überblick:

Friedrichsdorf – Zeppelinheim – Darmstadt – Oberramstadt  Mai 2011 , 2,5 Tage, 45 km

Oberramstadt – Modautal – Michelstadt – Beerfelden- Hirschhorn/Neckar , Juni 2011, 3,5 Tage, 87 km

Neckarsteinach – Sinsheim – Oberderding – Großvillars-Bretten, September 2011, 2,5 Tage, 69 km

Ich reise mit meiner Frau über Heidelberg, Altstadthotel “Hackteufel” , per Wagen an. Vom Bahnhof Heidelberg Altstadt erreiche ich am 2.09.2011 mit der S1 Neckarsteinach.

 

Wenige Schritte später übernimmt die Markierung des Hugenotten- und Waldenserweges (mereau und grünes Band) meine Führung. Der Neckar wird an der Schleuse/Ewerk überquert. Wenig später verlasse ich den Weg, um durch einen steilen Anstieg zur Altstadt/Burg in Dilsberg zu kommen.

Bevor ich den Weg im Neubaugebiet Dilsberg wieder aufnehme, spricht mich ein Busfahrer an. Er sucht das Aussichtscafe “Drei Burgen”. Mithilfe meines mobilen Telefons und Google Map kann ich ihn schnell überzeugen, dass er sich auf der falschen Seite des Neckars befindet.

Mein Weg führt mich durch den Fronwald am entstehenden Golfplatz Biddersbacher Hof vorbei nach  Kloster Lobenfeld . Augustiner, Benediktiner, Jesuiten und Sabbatarier nannten das Kloster ihr Eigen. Heute ist das Kloster ein eigenständiger Ortsteil und die Kirche aus dem 13. Jahrhundert wird heute von der evangelischen Kirchengemeinde genutzt.

Schlag 12 Uhr und nach gut 13 km am Vormittag betrete ich das Gasthaus “Kloster”. Das griechische Ehepaar bietet diesen Freitag gebratenen Lachs mit Bandnudeln und Spinat mit einem Beilagensalat für € 5,80 an. Der Wirt beschreibt die wirtschaftliche Lage des Gasthauses, das er seit 9 Jahren gepachtet hat, als nicht einfach. Ich erläutere ihm, dass mich ein europäischer Weg in sein Haus geführt habe, gebe ihm ein Prospekt und mache ihm Hoffnung auf viele Wanderer.

 

Noch in dem Lokal entscheide ich, dass ich heute noch nach Sinsheim wanderne werde, weitere 19 km.

Ich reserviere ein Zimmer im Hotel Sinsheim (www.hrs.de) , direkt neben dem Technik Museum an der Autobahn (€ 87 inkl. Frühstück).

Der Pfad führt mich durch Neidenstein hindurch, dass zwischen Kraichgau und “kleinem Odenwald” liegt. Am Galgenberg vorbei geht es stramm auf das Städtchen Hoffenheim zu, das  seit kurzer Zeit in der 1. Bundesliga spielt (Später wird mir der Taxifahrer in Sinsheim erzählen, die Fans dieses Vereines seien die schlechtesten der Liga, “Bei denen singt nur der Stadionsprecher”). In Sinsheim an der Pfarrgasse beim Schneiden meines Pfades mit dem Prager Weg nach SdC beende ich nach gut 30 km meine Tagestour und fahre mit dem Taxi in mein Hotel.

 

Am Morgen setzte ich meine Wanderumg an der Brücke, die über die A6 führt fort. Ein Jogger bemerkt, dass ich mich versuche mit Karte und Landschaft zu orientieren. Ich frage ihn, wie er denn zum “Buchenauerhof” wandern würde: “jedenfalls nicht so, wie es in Ihrer Karte gezeigt wird”. Seine Wegweisung überzeugt mich nicht. Ich wandere am neuen Stadion Hoffenheims, das in Sinsheim steht, vorbei, und orientiere mich an der weithin sichtbaren Ruine Steinsberg. Über Weiler gelange ich nach Hilsbach.

Der Ort verfügt noch über eine innere und äußere Stadtmauer, die gut erhalten in die Siedlung integriert sind. Am Sportgelände, nordwestlicher Stadtrand versuche ich die Markierung wieder aufzunehmen. Vergeblich.

 

Ich entscheide mich  dafür nach Elsenz zu wandern, um dort zu Mittag zu essen (km 18 km). Mit dem Taxi lasse ich mit dann nach Gochsheim/Kraichtal bringen und dort am Ortsausgang finden ich später nicht nur meinen bekannten E1 (meine Wanderung 2006 nach Rom) sondern auch meine Markierung wieder.

 

Gochsheim ist stadtplanerisch orginell.

 

Der historische Ort ist in zwei Leitern und Pfaden, die die Leitern verbinden,gegliedert. Die Leitern sind Treppen, die die Hanglage des Ortes aufnehmen und überwinden; die “Tritte der Leiter”  sind die Pfade, die den Ort, der am Fuße der Burg liegt, verbinden. Für das Zuckerbäcker Museum als auch das Bäckermuseum habe ich leider keine Zeit, denn es liegen noch 11 km bis nach Oberderding vor mir.

Ein schöner Spaziergang bringt mich ans Freibad Flehingen ( im 19 Jahrhundert große jüdische Gemeinde). Gegenüber dem Eingang sprudelt eine gefaßte Quelle mit kühlem Wasser; der richtige Kontrast zu dem schwül warmen Wetter.

 

In Oberderding verlasse ich meinen Pfad und wandere zu meinem Hotel “Lindner” ( ÜF € 55, bayrische Küche), das sich am Ortausgang hinter einem Penny Markt versteckt (km 11 von Gochsheim).

Im Hotel liegen Informationsbroschüren zum Ort und der Region “Kraichgau Stromberg” aus. Dem Leser wird vorgeschlagen bei der Wanderung zum “Derdinger Horn” einen Abstecher nach Großvillars zu dem Waldenserhäusle zu unternehmen.

 

 

Ein heftiges Gewitter nach Mitternacht schafft gutes Wanderwetter für den Sonntagmorgen. Nach gut 3,5 km ist der Ort Großvillars errreicht. Das waldensische Siedlungsmuster erkennt man sofort wieder. Drei informative Hinweisschilder verdeutlichen die Vergangenheit der Siedlung.

 

Henry Arnaud aus derDauphiné führte die Waldenser nach Würtemberg. Er soll sich auch um die Verbereitung der Kartoffel in der Region verdient gemacht haben. Sein Sohn war im Anfang des 18. Jahrhunderts Pfarrer hier im Ort.

Gut gefällt mir auch, dass die gegenwärtig in Großvillar ansässigen Namensträger erwähnt sind:

 

Armingeon, Baral, Blanc, Bouc , Clapier, Combe, Chaudoussin, Gilly, Goutier, Jourdan, Mondon, Rostan, Servay, Talmon, Vincon.

 

Hier in diesem Ort wurde schon 1823 die Französische Sprache verboten. Fast hundert Jahre früher als in meiner Heimat Friedrichsdorf.

Das Geburtshaus des Unternehmers Heinrich Blanc ist gut in Schuss und noch bewohnt. Heute sitzt das Unternehmen in Oberderdingen und produziert Edelstahlspülen unter dem Markennamen BLanco ( http://www.blanco.de/ )

Mein Pfad biegt an der Kirche Richtung Kleinvillars ab. Ich verlassen den Pfad und wandere nach Bretten zum Bahnhof. Mit der Tram geht es nach Karlsruhe und mit ICE und S5 zurück nach Friedrichsdorf.

 

 

Within the Gemini Alumni community there is an interesting conversation going on what the reasons might be that this great consulting firm went out of the market.

Some believe that CAP, the French IT mother company, destroyed it, others believe that we did not realized the change in customer needs (from process to ERP Systems) and thus our business model did no longer work.

I wanted to add some hypothesis to this conversation which might be helpful to understand the matter.

I joined Gemini as an SVP/officer in 1992 when we sold our GTP companies to Gemini Consulting. Having this as a background for you here is my reasoning:

Quality of officers: During my first attendance in such a meeting (it was in Euro Disney near Paris) some 100 officers tried to built a profitable budget for the coming year. We failed. Reason was that a signicant number of officers had a uitilzation of ZERO. When I raised my voice that I do not want to work with officers which do no work with clients anymore David Tiger pulled me aside and coached me with the words: Believe me no client would pay any money for them.

Profitability: In all subsequent officer meetings I  attended we were telling Jalabert and jpdA we need to pay our folks a bonus but we have not earned the cash to pay it. Please help! Our business model (after all those expensive acqusitions which we paid not with Cap but Gemini money) never generated operating profit which could cover return on equity, interest and bonus. Such companies die sooner or later.

complex organisation: When GTP was bought by Gemini  we we earned interest, return on equity and bonuses (as did MAC, UR Bossard et al). Two years later  we were organized globally  in GMT, Disciplines, Processes and what have you. We were one the few companies in the wolrd which run a mail/repository system on MAC. All great stuff. Profit? Inexistent.

lack of leadership: David Tiger in his UR times was a great leader. I admired him a great deal. But I also hold him accountable for the sequence of poor leadership decisions he and Cap made: Remember: Titze failed to become head of Gemini ( he did not get the  support of the US biased GMT leaders), Valentino made the race but was cornered by Kelly and Titze (office of the CEO), Wallace followed, Davis, Hessler. In one word a nightmare.

In a nut shell: Gemini was a role model for weak leadership succession and expensive M&A.

 

But: I had a great time there and enjoyed client work with great folks.

In the may edition of theHRB, authored by Mr. Nonaka, I found a great list of key leadership chararkteristics which are worth to be shared:

 

“A leader

understands quickly the essence of a problem

draws general conclusions from random observations

acts immediately

will do what he believes is right and good for the comapny and the society

can move people

uses metaphors, stories and rhetoric

displays good values and strong principles

A great list I found. very helpful.

 

Dieser Psalm befindet sich an der Kirche der Waldensersiedlung Wembach, die auf dem zweiten Teil meiner  Wanderung entlang des “Hugenotten- und Waldenserpfads” liegt.  Die Wanderung führt über 96 km von Ober- Ramstadt in dreieinhalb Tagen nach Hirschhorn am Neckar.

Am Bahnhof in Ober – Ramstadt nehme ich am 15.06.2011 meine Wanderung und Markierung des Weges wieder auf.

Zunächst folgt mein Weg erneut der Markierung des Europäischen Wanderweges E1 (Markierung schwarzes Andreaskreuz), die mich schon von Friedrichsdorf ins Tessin und Rom geführt hatte.

Der Weg führt aus dem Siedlungstal heraus und nach knapp drei Kilometern trennt sich unser Weg vom E1 ab nach Osten, um  das Waldenserdorf Wembach-Hahn, heute ein Stadtteil von Ober-Ramstadt, zu erreichen. Der Besucher wird am Ortseingang von den lehrreichen Hinweisschildern begrüßt, die uns schon in Neu-Isenburg und Walldorf so gut gefallen haben ( km 9).

Am 24. Juni 1699 wanderten die Waldenser  im vorderen Odenwald ein.  14 Familien  siedelten nach Wembach und Hahn. Sie pachteten Gelände  vom Landgrafen von Hessen-Darmstadt und schließlich erwarben sie auch sein Jagdschloß. Die Neubauten folgeten dem städtplanerischen Prinzip, das  ich auch schon in Waldorf gesehen hatte.

Der Pfad führt weiter in südwestlicher Richtung und erreicht bald Rohrbach, das ebenfalls die gleiche Siedlungsgeschichte wie Wembach-Hahn besitzt. Neben der Kirche und den Schaubildern hat sich auch ein “Waldenser Lädchen” angesiedelt, das christliche Medien und Fair Trade Produkte anbietet. Das Waldenser Museum der drei Gemeinden gibt dem Wanderer auch zahlreiche “logistische Hinweise”.

Der Weg aus Rohbach führt weiter in südwestlicher Richtung umgeht Ober-Ramstadt- Ober-Modau östlich und trifft oberhalb von Modautal -Ernsthofen auf den nördlichen Teil des Alemannenrundweges.

Ein Abstieg in den Ort in der Hoffnung auf (km 17) ein Mittagessen wird zunächst nicht belohnt. Erst ein Tante Emma Laden (Selbstwerbung) öffnet ab 14:30 und bietet die Chance etwas Getränke und Nahrung aufzunehmen.

Nach wenigen Schritten trennt sich unser Weg von dem Alemannenweg (A, früher S markiert) um ihn südöstlich von Modautal auf dem Südarm (Felsenmeer – Michelstadt )des Rundweges wieder zu erreichen.

Bei Kilometer 22 erreiche  ich mein Tagesziel Modautal Lützelbach. Unsere Markierung führt direckt auf den Landgasthaus  Birkenhof der Familie Lortz zu. Der Betrieb wird in der sechsten Generation bewirtschaftet und hat sich von einem Landwirtschaftlichen Betrieb mit “Ferienangebot auf dem Bauernhof” zu einer empfehlenswerten Destination für Odenwaldurlauber gemausert.

Ein Einzelzimmer kann mir das Gasthaus nicht mehr anbieten. Vielmehr gibt man mir nach kurzer Überlegung ein riesiges Appartment zum  Einzelzimmerpreis.

In der Gaststube werde ich zu anderen Gästen an den Tisch gesetzt und lerne so eine 92 jährige Dame aus Dieburg kennen, die in dem Gasthof seit über zehn Jahren Urlaub macht. Sie macht mich mit der Geschichte der Familie bekannt und am Abend spreche ich mit der Wirtin über die Ummarkierung des Alemannenweges (“Unsinn”) von ” S” (für Odenwaldschmetterling) auf “A”. Sie bekennt gerne, dass Ihr Betrieb ein Partner der “Odenwald Tourismus GmbH” ist und war natürlich auch interessiert, mehr über die Wegemarkierung unseres Pfades, der an ihrem Haus vorbeiführt, zu erfahren.

 

Am Donnerstagmorgen verlasse ich unsere Markierung und wandere auf einer Variante des Alemannenweges nach Neunkirchen, einem anerkannten Erholungs- und Wintersportplatz (Eigenwerbung).Der Ort, auf über 600 Metern Höhe, enstand ursprünglich rund um eine Wallfahrtskirche (km 5). Nach einer Stunde nehme ich meine ursprüngliche Markierung wieder auf. Meine Mittagsstation, Reichelsheim Beefurt, liegt 13 km entfernt.

Durch den Wald erreicht unser Weg die Lauterquelle (Odenwald) und den Kaiserturm. Mehrere Schulklassen toben um dem Turm herum, dessen Gastronomie allerdings nur an Wochenenden geöffnet hat. Die gefaßte Gersprenzquelle, die auf 580 m Höhe liegt und bei Stockstadt in den Main mündet, lädt zu einer kurzen Rast ein.

Weiter geht es zu Ruine Rodenstein, erbaut 1240. Der mittägliche Hunger muss warten, denn auch hier ist die nahe Gastronomie nicht geöffnet. Dafür sind die Tafeln zur Ruine, den Bewohnern und den Gedichten um die selben unterhaltsam.

Auch der Geopunkt “Vision an der Quelle” bietet gute Information, die die Mystik, die versteckte Quelle darstellen, gut erläutert.

Die nächste Tafel des Odenwaldvereins zeigt, dass entlang des Weges auch Geschäftsinn vorhanden ist. Ein lokaler Transportbetrieb hat sein Visitenkarte geschickt hinter die Plexiglaswand der Schautafel plaziert.

 

Der Weg führt uns  östlich und gegen 14 Uhr sowie gut 18 km in  den Ort Beerfurt, nordöstlich von Reicheslheim. Die örtliche Gastronomie hat bis auf ein Chinesisches Lokal geschlossen. Auch der Gasthof öffnet erst um 17 Uhr, sodass ich mich nach Rückfrage mit einer Passantin, die Kirschen am Strassenrand verkauft, entschließe beim “Hong Kong” zu essen (” Die Frau kocht gut”). Das Wirtsehepaar kümmert sich prima um seinen einzigen Gast. Das Essen ist tadellos.

Michelstadt ist noch 14 km entfernt, sodaß ich mir für diesen Tag nicht noch zu den 18 km , die ich schon hinter mir habe, diese Strecke zumuten will. Ich lasse mich mit einen Bus (Nummer 30) zur Stadtmitte von Michelstadt bringen.

Beim dortigen Tourismusbüro gibt man sich alle Mühe, mir in der ausgebuchten Hotelerie ein Quartier zu besorgen. Der “Bienenmarkt” mit all seinen Firmenaus- und Schaustellern hat die Hotels und Gasthöfe an seine Kapazitätsgrenze gebracht. Ich komme im neueröffneten Hotel “Nibelungen” in der 3 km entfernten Taunusstr. gut unter.

Das Informationsbüro, neben dem Rathaus gelegen,  kennt meine beiden Wegemarkierzungen ( Alemannen- und Hugenottenpfad) nicht. Das verwundert nicht, denn der Alemannenrundweg schwenkt bei der Einhardsbasilika im Ortsteil Steinbach nach Norden Richtung Bad König ab, während unser Weg aus dem Tal südwestwärts Richtung Erbach  seinen Weg nimmt.

Am Morgen beginne ich die Wanderung an der Basilika. Ich folge unserer Markierung bis wir auf die Odenwaldmarkierung “rotes Dreieck” Nummer 25,  stoßen und Ihr über die Sophienhöhe (Gebäude) nach Erbach hinunter folge.

Im Touristenbüro (Rathaus), an dem die Markierung vorbeiführt, lasse ich mir im gut 14 km entfernten Beerfelden ein vom Odenwaldverein vorgeschlagenen Quartier ein Zimmer buchen (DZ für Einzelbenutzung zu EZ Preis). Die Leute auf dem Touristenbüro kennen sich gut aus mit den Odenwaldwegen und zeigen mir an der Karte,wo ich hinter Haisterbach vom Nummer 25 (rotes Dreieck) über V (Variante) nach 23 (blaues Kreuz) wechseln soll.

In Erbach verproviantiere ich mich, bevor ich mich auf den Weg nach Beerenfeld mache. Der Weg führt nun zum Marbach Stausee vorbei nach Beerfelden, dass ich gegen 14 Uhr und 23 km erreiche. In dem Ort findet sich zu meiner positiven Überraschung ein Haus, dass einen guten Mittagstisch anbietet. Gegenüber dem Rathaus sind zwei Tische auf dem Trotoir und der Koch/Eigentümer und ein Gast signalisieren das.

Das Hotel Restaurant zum “Schwanen” mit dem Ehepaar Laner haben das früher bekannte Haus seit Anfang des Jahres nach Renovierung in Bewirtschaftung. Koch und Gast begrüssen mich herzlich, raten mir zu einem guten Mittagstisch und mit dem Gast aus Frankfurt, der in der Nähe eine Mühle als Wochenendsitz besitzt, komme ich zügig ins Gespräch über unser beider Profession: die Unternehmensberatung.

Ich erkundige mich bei den Beiden, wie ich in mein 5 Kilometer entferntes (Beerfelden Gammelsbach) Quartier im “Grünen Baum”komme, dass ich von Erbach aus gebucht hatte. “Kein Problem”, meint Herr Laner, ” ich kenne die Eigentümerin und bitte sie Sie hier abzuholen”.

Nach einer weiteren Stunde guter Unterhaltung (u.a. über die Wirtschaftsförderung der Stadt Beerfelden) werde ich von der Chefin,Frau Denninger, abgeholt und in mein Quartier gebracht.

Am nächsten Mortgen beginnt meine Tour am Rathaus Beerfelden und führt südwestlich nach Rothenberg. Dort, km 11, ändert sich die Markierung, die uns begleitet von 23 (blaues Kreuz) auf 19 (blaues Quadrat), die uns über die Korte Hütte nach 18 km und 13:30 Uhr zur Burg Hirschhorn bringen wird, dem Ende unser Tour,

Noch drei Kilometer bis zur S-Bahn Station, die mich über Heidelberg zurück nach Friedrichdorf bringt. (con’t)

 

 

 

 

 

 

 

Dieses jüdische Stichwort paßt gut zu dem Kulturwanderweg “Hugenotten- und Waldenserpfad”. Er findet sich auf der Gedenktafel  KZ Walldorf, die den Pfad tangiert.

Diese Migrationstragödie des 17. Jahrhunderts betraf 250 000 Hugenotten, die in den deutschen protestantischen Ländern aufgenommen wurden.

Ihr Exilweg aus dem Dauphin/Frankreich bis nach Nordhessen wird mit dem neuen Weg erlebbar.

Ich bin im Mai 2011 von meiner Heimatstadt Friedrichsdorf, eine Hugenottensiedlung, die ersten knapp vier Tage der  Wegstrecke gegangen. In den nächsten Monaten soll so der Weg nachempfunden werden, den die Friedrichsdorfer Gründer Ende des 17. Jahrunderts unter ihre Füsse gebracht haben.

Meine Eindrücke auf dem Weg will ich in einem Erlebnisbericht schildern.

Die erste Markierung des Weges liegt 200 Meter von meinem Haus entfernt an der Kreuzung Saalburgstr. – B455(alt). Der Weg zu der Waldensergründung Dornholzhausen ist ein “Heimspiel”. Der Weg zum  “Kleinen Tannwald”, der Bestandteil der Landgräflichen Gartenlandschaft Bad Homburgs ist, gehört natürlich ebenso zum hometurf wie der Hölderlin Weg nach Frankfurt, Großer Hirschgarten. Diese Tagestour ist gut zu schaffen.

Die folgende Tour führt über den Eisernen Steg und den Main nach Sachsenhausen und über die gleichnamige Warte hinüber nach Neu Isenburg. Diese Stadt hat sich sehr viel Mühe gegeben, Ihren Hugenottischen Gründern ein Andenken zu erhalten. Gut lesbare Schaubilder erläutern entlang des Weges die Geschichte der Stadtgründung. Besonders charmant finde ich die Tatsache, dass der Weg an meinem Neu Isenburger Lieblingsfranzosen v0rbeiführt: dem “Grünen Baum”.

Ein paar Kilometer weiter erreiche ich Zeppelinheim. Der Ort war mir bislang nur als Punkt auf der Landkarte beim Flughafen Frankfurt/Main aufgefallen. Im Zeppelinmuseum erfahre ich mehr über die Siedlung, die das Personal des Luftschiffhafens ab 1937 in 80 Häusern beherbergte.

Zeppelinheim Der nächste Wandertag geht von hier über Walldorf nach Kranichstein, Darmstadt.

Walldorf, dessen Wortstamm auf die Waldenser, die hier 1699 zu siedeln begannen, zurückgeht. Walldorf hat seinen Siedlungsursprung sehr gut mit Schautafeln entlang des Weges kenntlich gemacht. Ich lese Worte, die ich schon lange nicht mehr gehört habe. Eine verwitwete Waldenserin wollte sich mit einem “Papisten” einlassen, also einem Papstanhänger oder Katholiken. Die Waldensergemeinde in Walldorf wußte das zu verhindern. Sie organisierte für die gute Frau einen Walldorfer Gatten mit dem richtigen Glauben.

Der Wanderer auf dem Hugenotten- und Waldenserpfad fühlt sich in Walldorf gut aufgehoben. Das Museum zeigt noch einmal die Declaration de Landgrave de Hesse aus dem Jahr 1699, der die Rechtgrundlage für die Siedler aus dem Süden ermöglichte. Das Gasthaus “Waldenserhof” lädt zum Mittagessen ein. Und das Hotel “Zum Löwen” in der Langen Strasse bietet dem Wanderer Quartier an.

Die Stadt errinnert aber auch an Ihrem Eingang an eine Erfahrung aus dem Dritten Reich. Ab 1944 wurde die erste Betonpiste auf dem Luftschiffhafen notwendig, um den ersten  deutschen militärischen Düsenflugeuge Starts und Landung zu ermöglichen. Rund 1600 jüdische Frauen aus Ungarn wurde bei Walldorf interniert, um die Arbeiten unter schlechtesten Bedingungen durchzuführen. Das Lager wurde von den Amerikaner erobert und aus dem Gedächtnis der Einwohner verbahnt. Erst Schüler, die im KZ Auschwitz den Namen Ihres Heimatortes fanden, sorgten dafür, dass   den ungarischen Frauen ein Gedenken blieb. Der Rundwanderweg ist alle Zeit wert.

Für Walldorf  muss sich der Wanderer Zeit nehmen, denn auch auf dem Weg Richtung Osten und Egelsbach sind weitere instruktive Tafel zu lesen.

Die dritte Tagesettape schneidet nordöstlich Darmstadt und nimmt den Europäischen Fernwanderweg E1 auf. Diesen Weg kannte ich schon von meiner Pilgerwanderung von Friedrichsdorf nach Rom. Von Zuhause bis zum Gotthard war dieser E1 meine Orientierung bevor mich die Via Francigena nach Rom führte.

Kurz vor meinem Quartier im Jagdschloß Kranichstein schlendert der Pfad an der “Allee der Bäume” vorbei. Hier stehen sauber aufgereiht die jeweiligen “Bäume des Jahres” der letzten 20 Jahre. Und  die Historie  des Jagdpavillon Dianaburg kannte ich vorher auch noch nicht.

Der Vormittag des vierten Tages führt mich an einer Arbeitersiedlung vorbei, die 1908 Eigentum für die Menschen zu vernünftigen Preisen ermöglichen sollte. Das Hausensemble ist heute noch ein Augenweide. Die Darmquelle spendet noch einmal Schatten, bevor es in die Farbenstadt Ober-Ramstadt geht. Unterwegs zeigt eine Tafel, wie sich der neue Weg in das Wegenetz des Odenwaldvereins einbindet. (Con’t)

Each sunday the New York Times runs in its business section an interview with managers.

Managers qualify for an interview when they are prepared to share with Adam Bryant mistakes, deficits in decision making, behavioral shortcomings and the like.

Meanwhile the newspapaer has released 70 interviews. Bryant has destilled 5 characteristics of great managers which were recently displaed in the German weekly “Spiegel”.

Here is what I understood:

  1. He or she is extremly curious about people and matters; Curiousity is to them the major source for learning.
  2. He or she has “fought many fights” and has a high level of confidence drawn out of the experiences with a strong bias to ever improve the current level of performance
  3. He or she appriciates the benefits of teamplay.They know how to leverage the strength of a team effort and is more than prepared to take individual repsonsibility within the team in case the team gets under pressure.
  4. He or she is great and quick with analysis of a plot and is able to communicate findings and conclusions in a compelling  metaphor rich language.
  5. He or she has courage.

I regularly use those 5 characteristics to judge my performance and to asses the managerial talent of people I work with.

The link to these great article is Corner office

Die Hess. Politik hat in den letzten Jahrzehnten über ihre finanziellen Verhältnisse gelebt. Das konnte sich die Gesellschaft bislang leisten.

Der demographischen Wandel, der uns in den nächsten 30 Jahren bevorsteht, verkehrt jedoch das Verhälthis der arbeitsfähigen zur pensionierten Bevölkerung zu Lasten der ersteren Gruppe.

Diese Gruppe sollte und kann nicht auch noch unserer Schulden und Zinsen abbezahlen müssen.

Deshalb hören wir mit dem Neuschuldenmachen ab 2020 auf.

Das muss in die Hess. Verf. ( Art. 141 S.2 , analog Art. 114 GG)

Dafür brauchen wir am 27.03.2011 mehr als die Hälfte aller Wähler, die an der Volksabstimmung in Hessen teilnehmen.

Bitte stimmen Sie mit “Ja”.

Hier die Argumente:

Die Schuldenbremse wird keinen “sozialen Kahlschlag” (Vorwurf der “Linken, die die Volksabstimmung vor dem Hess. Verfassungsgericht kippen wollten). Vielmehr werden wir bis 2020 die Neuverschuldung verdaubar in den nächsten 9 Jahren auf “Null” fahren.

Unsere Schwerpunktinvestition in Bildung (unser Wettbewerbsaktiva) und innere Sicherheit (Lebensqulität für Jung und Alt) wird nicht angetastet.

Natürlich werden wir in konjunturellen Notlagen (Stagflation) und bei Naturkatastrophen mit außerordentlichen Haushaltsmaßnahmen finanziel reagieren können, auch in Zukunft.

Wir wollen nicht den Gesetztesvorbehalt des Parlementes (Vorwurf mancher Verfassungsjuristen) außer Kraft setzten. Vielmehr gilt der Gesetztesvorbehalt weiter (Hess. Staatsminister der Finanzen Dr. Schäfer).

Er gilt für Einahmen aus Krediten (Nettoneuverschuldung = Schuldenbremse), für Aufnahme von Krediten wie Kassenkredite, Umschuldung und auch für kreditähnliche Verpflichtungen ( Private Vorfinanzierung (PPP), Forderungsverkäufe sales &lease back, Bürgschaft und Garantien)

Das Entscheidungsmonopol des Hess. Parlamentes wird nicht angetastet.

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